Am 28. Juni versammelte sich wiederum eine Gruppe von 16 Männern im 25-m-Stand, um herauszufinden, wer der Beste mit dem Colt in der Hand ist.

Nach der ersten Runde blieben nur noch zehn Schützen übrig, die weiterkamen. In der zweiten Runde fiel Nils Hollinger raus, der in der Runde davor noch 94 Punkte erzielt hatte. Einen Rang besser war sein Vater, Urs Hollinger, der zuvor sogar 96 Punkte erreicht hatte. Den achten Platz belegte Robert Dietrich, der siebte Platz ging an Paolo Scotton, und Otto Christian Kober wurde Sechster. Allen fünf war gemein, dass sie in der ersten Runde deutlich über 90 Punkte schossen und sich in der zweiten Runde alle verschlechterten.

Es blieben Roger Merz, die Webers, Dani Hasler und Oliver Häfner für die nächste Runde übrig. Dort belegte Roger Merz den fünften Rang, Raphi Weber den vierten Rang. Ruedi Weber war der einzige Schütze, der sich von Runde zu Runde stetig verbessert hatte, während die Ergebnisse aller anderen sanken. Nichtsdestotrotz blieb für Ruedi nur der dritte Platz – und es kam zum Finale der beiden Besten.

Oliver hatte bisher in jeder der drei Runden 95 Punkte geschossen. Dani konnte seine Ergebnisse stets über 92 Punkte halten. Im Finale reichten Olivers Nerven jedoch nicht mehr: Mit nur 89 Punkten fiel er zurück. Den Sieg sicherte sich Dani Hasler mit 91 Punkten – wohlverdient.

Besonders hervorzuheben ist, dass Dani diesen Sieg mit einer Leihwaffe errang, die er zum ersten Mal in den Händen hielt – einer Ruger. Während die anderen zum Teil deutlich höherwertige Revolver verwendeten, zeigte sich am Ende, dass Qualität sich durchsetzt, während das Glück irgendwann zu Ende geht.

Wir gratulieren Dani Hasler alle zu seinem grandiosen und wohlverdienten Sieg.

Oliver Häfner